Talanx mit gutem Halbjahresergebnis auf Kurs

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Talanx mit gutem Halbjahresergebnis auf Kurs

12.08.2019

 Gebuchte Bruttoprämien wachsen zweistellig um 11,2 Prozent auf 20,9 (18,8) Mrd. EUR  EBIT erhöht sich um 2,7 Prozent auf 1.244 (1.212) Mio. EUR  Konzernergebnis steigt um 9,4 Prozent auf 477 (437) Mio. EUR  Sanierung der industriellen Feuerversicherung vor Plan  Ausblick auf Konzernergebnis auf mehr als 900 Mio. EUR für Gesamtjahr angehoben


Die Talanx Gruppe hat ihr profitables Wachstum im ersten Halbjahr 2019 fortgesetzt und bereits mehr als die Hälfte des angestrebten Jahresergebnisses verdient. Die gebuchten Bruttoprämien stiegen im Vergleich zur Vorjahresperiode zweistellig um 11,2 Prozent auf 20,9 (18,8) Mrd. EUR, währungskursbereinigt um 10,1 Prozent. Dabei haben alle Geschäftsbereiche zugelegt. Das operative Ergebnis erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,7 Prozent auf 1.244 (1.212) Mio. EUR und das Konzernergebnis – insbesondere getragen von den Geschäftsbereichen Privat- und Firmenversicherung Deutschland und Privat- und Firmenversicherung International – deutlich um 9,4 Prozent auf 477 (437) Mio. EUR. Durch Schadennachmeldungen aus dem Vorjahr lag die kombinierte Schaden-/Kostenquote mit 97,5 (96,7) Prozent etwas höher als im Vorjahreszeitraum. Die Sanierung der industriellen Feuerversicherung im Programm 20/20/20 läuft weiter sehr erfolgreich. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hebt die Talanx ihren Ausblick für das Konzernergebnis 2019 auf mehr als 900 Mio. EUR an.

„Mit dem Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2019 sind wir zufrieden“, sagte Torsten Leue, Vorstandsvorsitzender der Talanx AG. „Wir wachsen in allen Geschäftsbereichen. Das Programm 20/20/20 in der Industrieversicherung zur Sanierung der Feuerversicherung wirkt und wird sich sukzessive weiter in verbesserten Ergebnissen zeigen. Neben den Geschäftsbereichen Privat- und Firmenversicherung Deutschland sowie Privat- und Firmenversicherung International zeigte auch die Rückversicherung weiter eine erfolgreiche Entwicklung. Für das Gesamtjahr 2019 bin ich optimistisch, dass wir unser neues Ziel von mehr als 900 Mio. EUR beim Konzernergebnis erreichen.“

Die Belastung durch Naturkatastrophen und Großschäden lag in der ersten Jahreshälfte mit 308 (241) Mio. EUR höher als im Vorjahreszeitraum, blieb aber konzernweit deutlich innerhalb des anteiligen Großschadenbudgets von 527 Mio. EUR. Auf die Rückversicherung entfielen Großschäden in Höhe von 141 (93) Mio. EUR. Mit Großschäden von 167 (148) Mio. EUR wurde das zeitanteilige Großschadenbudget in der Erstversicherung leicht überschritten. Die konzernweite kombinierte Schaden-/Kostenquote erhöhte sich leicht auf 97,5 (96,7) Prozent, blieb jedoch weiter auf einem auskömmlichen Niveau.

Das versicherungstechnische Ergebnis verbesserte sich um 5,5 Prozent auf -708 (-748) Mio. EUR. Höhere Schadenaufwendungen wurden dabei durch ein gutes Ergebnis der inländischen Lebensversicherung mehr als ausgeglichen. Das Kapitalanlageergebnis blieb mit 1.986 (2.007) Mio. EUR und einer Kapitalanlagerendite von 3,3 (3,5) Prozent nahezu auf Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis wuchs um 2,7 Prozent auf 1.244 (1.212) Mio. EUR. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 9,4 Prozent auf 477 (437) Mio. EUR. Die Solvency-II-Quote zum 30. Juni 2019 lag ohne Übergangsmaßnahmen bei komfortablen 203 (31. März 2019: 204) Prozent und somit oberhalb des Zielkorridors von 150 bis 200 Prozent.

 

Zweites Quartal: Stark verbessertes Konzernergebnis

Im zweiten Quartal wuchsen die gebuchten Bruttoprämien zweistellig um 11,6 Prozent auf 9,1 (8,2) Mrd. EUR. Das versicherungstechnische Ergebnis verschlechterte sich auf -350 (-318) Mio. EUR. Grund dafür war insbesondere die Schadennachmeldung im Segment Schaden-Rückversicherung für den Taifun „Jebi“ (54 Mio. EUR), der im September 2018 über Japan zog. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote hat sich auf 98,1 (96,5) Prozent erhöht. Das Kapitalanlageergebnis stieg um 5,6 Prozent auf 998 (944) Mio. EUR. Das operative Ergebnis wuchs um 1,3 Prozent auf 628 (620) Mio. EUR, während sich das Konzernergebnis zweistellig um 10,8 Prozent auf 242 (219) Mio. EUR erhöhte.

 

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