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VHV Gruppe: Erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 mit gesteigertem Jahresergebnis, höheren Bruttoumsätzen und mehr Versicherungsverträgen

17.07.2019

• Konzernergebnis von 322,8 Mio. Euro vor Steuern • Gruppe wächst im Komposit- wie Lebengeschäft • Digitalisierung mit großem Nachdruck vorangetrieben • Positiver Verlauf im 1. Halbjahr 2019


Die VHV Gruppe hat im Geschäftsjahr 2018 in einem intensiven Wettbewerbsumfeld ihre sehr positive Entwicklung der zurückliegenden Jahre mit einem Jahresüberschuss von 233,3 Millionen Euro und einen Gewinn an Marktanteilen und Neukunden fortgesetzt. Zu dieser erfolgreichen Entwicklung trugen alle Geschäftsfelder bei: Das Unternehmen konnte im Komposit- wie Lebenbereich seine Vertragszahlen und seine verdienten Bruttobeiträge steigern. Auf Basis ihres soliden wirtschaftlichen Fundaments hat die VHV Gruppe 2018 ihre Digitalisierung weiter vorangetrieben und wichtige große Teilprojekte im Komposit- und im Lebenbereich umgesetzt sowie ein neues, umfassendes webbasiertes Maklerverwaltungsprogramm, das sie als Brancheninitiative versteht, erfolgreich eingeführt. Zudem hat das Unternehmen in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat seine Aufwendungen für die Qualifizierung seiner Mitarbeiter für neue Aufgaben im Zusammenhang mit der Digitalisierung signifikant ausgebaut. 

Im zurückliegenden Geschäftsjahr profitierte der Kompositbereich erneut von einem marktüberdurchschnittlichen Vertrags- und Beitragswachstum und einer weiter gesteigerten Effizienz im Schadenmanagement. Als Spezialversicherer der Bauwirtschaft profitierte die VHV von ihrer ausgewiesenen Kompetenz sowie einer unverändert starken Baukonjunktur. Die daraus resultierenden steigenden Lohn-, Umsatz- und Honorarsummen bilden die Grundlage für die Beitragsbemessung der Bauversicherungen. 

Auch im Lebenbereich konnte das Unternehmen seinen Vertragsbestand und seine Beitragseinnahmen weiter ausbauen. Die Hannoversche Lebensversicherung verfolgt konsequent die Ausrichtung als Biometrieversicherer. Dabei trugen die effizienten Strukturen, die niedrigen Kostenquoten und eine hohe Kundenzufriedenheit zum guten Ergebnis bei.

Uwe Reuter, Vorstandsvorsitzender der VHV Gruppe, sagte: „Auch 2018 konnten wir an die sehr guten Ergebnisse der Vorjahre anknüpfen, sind in unseren Ergebnissen in allen Geschäftsfeldern gewachsen und konnten Marktanteile gewinnen.“ Reuter weiter: „Auch bei der Digitalisierung unseres Unternehmens haben wir gute Fortschritte gemacht und wichtige erste große Teilprojekte im Rahmen der geplanten Zeitabläufe, Budgets und Perfomances erfolgreich abschließen können. Die starke Marktposition, die wir uns mit unserem konsequenten Fitnessprogramm über die letzten zehn Jahre erarbeitet haben, wollen wir auch in der digitalen Zukunft halten und weiter ausbauen. Wir werden dabei auch zukünftig ein besonderes Augenmerk auf die weitere Qualifizierung unserer Mitarbeiter legen.“ Reuter dankte im Namen des Vorstandes ausdrücklich den Mitarbeitern für ihre hohe Leistungsbereitschaft und den Vertriebspartnern für ihr Vertrauen und ihre Loyalität.

Das Konzernergebnis betrug 322,8 vor Steuern, nach Steuern und Substanz stärkenden Maßnahmen 233,3 Millionen Euro. Es lag damit 77,2 Millionen Euro über dem Ergebnis des Vorjahres (Vj.: 156,1 Mio. Euro). 

Auf Gruppenebene stieg die Zahl der Versicherungsverträge um 3,3 Prozent auf 10,90 Millionen Stück (Vj.: 10,56 Mio. Stück) und die verdienten Beiträge um 3,6 Prozent auf 3,15 Milliarden Euro (Vj.: 3,04 Mrd.).

Der Kapitalanlagebestand erhöhte sich um 1,8 Prozent auf 16,25 Milliarden Euro (Vj.: 15,97 Mrd.), das Kapitalanlageergebnis ging mit 554,5   Millionen Euro (Vj.: 636,1 Mio.) zurück. Die haftenden Eigenmittel (inklusive Schwankungsrückstellungen) konnten um rund 240 Millionen Euro bzw. 10,8 Prozent auf 2,50 Milliarden Euro (Vj.: 2,26 Mrd.) erhöht werden.

Standard & Poor’s bestätigte im Juni 2019 das Rating A+ mit stabilem Ausblick für die VHV Gruppe 2019 erneut. Ausschlaggebend für das Rating war insbesondere die Kapital- und Ertragsstärke der VHV Gruppe mit der Bestnote AAA. Hierzu tragen nach Beurteilung von S&P maßgeblich die starken, nachhaltigen versicherungstechnischen Ergebnisse der VHV Allgemeine und das vorteilhafte Risiko-/Rendite-Profil im Bereich Leben bei der Hannoverschen maßgeblich bei. Die Kapitalausstattung unter Solvency II ist sehr komfortabel und im Marktvergleich weniger zinsabhängig. Ebenfalls positiv wirkte sich die Struktur als Versicherungsverein aus, da die Gewinne zu 100 Prozent zur langfristigen Erfüllung der Kundenansprüche im Konzern verbleiben. 

 

 

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