Private Rentenversicherung: Was für eine Fondspolice ...

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Private Rentenversicherung: Was für eine Fondspolice spricht - und was dagegen

26.01.2012

Viele Banken bieten ihren Kunden fondsgebundene Rentenversicherungen für die Altersvorsorge an. Aber lohnt sich das für den Verbraucher? Die TARGOBANK nennt Vor- und Nachteile. Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung  wird das Geld der Kunden nach Abzug der Kosten in einen oder mehrere Investmentfonds ihrer Wahl investiert.

Viele Banken bieten ihren Kunden fondsgebundene Rentenversicherungen für die Altersvorsorge an. Aber lohnt sich das für den Verbraucher? Die TARGOBANK nennt Vor- und Nachteile.

Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung  wird das Geld der Kunden nach Abzug der Kosten in einen oder mehrere Investmentfonds ihrer Wahl investiert. Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung bekommen die Kunden im Alter zumeist keine garantierte Mindestrente, stattdessen hängt die private Zusatzrente von der Kursentwicklung des Fondsvermögens ab.

Für eine fondsgebundene Rentenversicherung sprechen folgende Faktoren.

Höhere Ertragschancen: Während eine klassische Rentenversicherung das Geld der Anleger überwiegend in sichere Rentenpapiere wie z.B. deutsche Staatsanleihen investiert, können die  Kunden mit fondsgebundenen Rentenversicherungen deutlich mehr Rendite erzielen und damit mehr Kapital fürs Alter aufbauen.

Steuerverschiebung: Sparen die Kunden direkt in Investmentfonds, müssen sie Erträge (Zinsen, Dividenden, realisierte Kursgewinne) jedes Jahr versteuern. Beim Fondssparen im Rahmen einer Lebens- oder Rentenversicherung werden die Steuern auf die Erträge dagegen erst zum Ende der Vertragslaufzeit erhoben. Das erhöht den Zinseszinseffekt.

Fondswechsel: Viele Anbieter bieten ihren Kunden an, kostenlos in andere Fonds zu wechseln. Das kann sinnvoll sein, wenn die Performance eines Fonds nicht wie erhofft ausfällt. Außerdem können Kunden aufgelaufene Gewinne sichern, wenn sie ihr Geld rechtzeitig vor Ende der Laufzeit in schwankungsärmere Fonds mit geringerem Aktienanteil umschichten.

Gegen eine fondsgebundene Rentenversicherung sprechen folgende Faktoren.

Kapitalmarktrisiko: Den höheren Renditechancen stehen höhere Risiken gegenüber. Bei neu abgeschlossenen klassischen Rentenversicherungen garantieren die Versicherungsgesellschaften derzeit einen Mindestzins von 1,75 Prozent pro Jahr auf das angesparte Kapital. Bei der fondsgebundenen Variante können Sparer erhebliche Verluste erleiden, wenn der Fonds zum Beispiel wegen Turbulenzen an den Börsen an Wert verliert.

Abschlusskosten: Bei einer fondsgebundenen Rentenversicherung werden die Abschlusskosten in der Regel über die ersten fünf Jahre verteilt. Kündigen Kunden dieses für die langfristige Altersvorsorge gedachte Produkt bereits nach kurzer Zeit wieder, müssen sie mit Einbußen rechnen.

Die TARGOBANK meint: Mit einer fondsgebundenen Rentenpolice lässt sich bei einem guten Anbieter eine deutlich höhere Rente erzielen als mit der klassischen Privatrente. Anleger sollten sich aber bewusst sein, dass sie sich langfristig binden und ein vorzeitiger Ausstieg schmerzliche Verluste bedeuten kann.


Kontakt:
Peter Herkenhoff
TARGOBANK
Tel.: 0211 / 8984 1959
E-Mail: peter.herkenhoff@targobank.de


targobank
Andreas Kunze
Fintext
Tel.: 0211 / 58 00 56 090
E-Mail: a.kunze@fintext.de


fintext

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