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Zahl des Monats - Voll im Risiko: 41 % der Freelancer arbeiten ohne Berufshaftpflichtversicherung
Viele Freelancer verlassen sich im Arbeitsalltag auf ihre Professionalität und langjährige Erfahrung, verzichten aber auf einen passenden Versicherungsschutz. Die Freelancer-Studie 2026 von freelance.de in Partnerschaft mit dem Spezialversicherer Hiscox zeigt: Ein großer Teil der Freelancer ist im Ernstfall finanziell auf sich allein gestellt.
41 % der Befragten verfügen über keine Berufshaftpflichtversicherung, 23 % haben sogar überhaupt keine Versicherung abgeschlossen. Im Fall von Schadenersatzforderungen oder bei der Abwehr von unberechtigten Ansprüchen müssen diejenigen die anfallenden Kosten aus eigenen Rücklagen begleichen, was schnell zu einem Existenzproblem werden kann.
Mit der geringen Versicherungsquote geht auch das Risikobewusstsein für typische Schadenfälle einher: Nur 31 % sehen etwa Schäden durch Projektverzug, -ausfall oder -abbruch als relevantes Risiko, 18 % mangelhafte Leistung oder Fehlberatung und lediglich 12 % die Verletzung von Rechten Dritter, etwa Urheberrechtsverletzungen.
„Wir sehen täglich, wie schnell kleine Fehler für Freelancer teuer werden können“, sagt Marc Thamm, Product Head Technology & General Liability bei Hiscox. „Als Spezialversicherer wissen wir, welche Risiken diese Zielgruppe besonders häufig treffen – vom Projektverzug, was die häufigste Schadenursache in unserer Praxis ist, bis zu Streit um Urheberrechte. Eine passgenaue Berufshaftpflicht schützt exakt vor diesen typischen Risiken und bewahrt Freelancer vor empfindlichen finanziellen Folgen.“
Über die Studie:
Für die Freelancer-Studie 2026 von freelance.de befragte das Unternehmen mehr als 3.300 Teilnehmende und analysierte Plattformdaten, um Einblicke in Arbeitsweise, finanzielle Situation, Projektlage, Versicherungsschutz und den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Selbstständigkeit zu gelangen. Die Befragung wurde vom 27. Januar 2026 bis zum 2. März 2026 durchgeführt.
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