Totalverlust bei Indexpolicen möglich?

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Totalverlust bei Indexpolicen möglich?

11.03.2016

Umfrage von „Euro am Sonntag“: Lebensversicherer widersprechen Vorwürfen von Verbraucherschützern / Maximal ist die Überschussbeteiligung eines Jahres gefährdet

Lebensversicherer haben Vorwürfe zurückgewiesen, bei neuartigen Indexpolicen könnte das eingezahlte Kapital verloren gehen. Maximal ist die Überschussbeteiligung eines Jahres gefährdet, falls eine Bankpleite analog zum Zusammenbruch von Lehman Brothers im Jahr 2008 passieren würde. Das ergab eine Umfrage der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (Erscheinungstag 12. März). Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hatte in einer Pressemitteilung von „Totalverlustrisiken“ bei Indexpolicen gesprochen. Weil in der Altersvorsorge solche Gefahren nichts zu suchen hätten, stelle die Empfehlung solcher indexgebundenen Rentenversicherungen eine „Falschberatung“ dar.

 

In Indexpolicen setzt die Versicherungsbranche große Hoffnungen, weil sie klassische Rentenversicherungen mit Garantiezins teilweise ersetzen sollen. Bei diesen Verträgen hat der Kunde jedes Jahr die Wahl, ob er sich eine klassische Überschussbeteiligung sichert, oder ob das Geld an der Entwicklung von Indizes partizipiert. Für diese Partizipation kauft der Versicherer von einem Gegenüber, meist einer Bank, eine Option auf den Index. Der Streit mit den Verbraucherschützern entzündet sich an der Frage, was bei einer Pleite dieses Gegenübers passiert.

 

An der Umfrage nahmen zwölf Anbieter von Indexpolicen teil, die fast den kompletten Markt abdecken. Demnach gehen die Versicherer im Detail unterschiedlich vor. Die Mehrheit stellt bei einer Bankpleite die Kunden so, als ob nichts geschehen wäre – sie zahlt also eventuell ausgefallene Gewinne aus eigener Tasche. Zu dieser Lösung greifen Allianz, Barmenia, HDI, Nürnberger, Stuttgarter, SV Sparkassenversicherung und Volkswohl-Bund. Bei der LV 1871 ist eine Verzinsung von 1,25 Prozent garantiert. Bei Condor, R + V und Zurich wäre maximal der Gewinn eines Jahres verloren.
 

 

 

Pressekontakt:

Martin Reim
Telefon: +49 (0) 89 2 72 64 – 351
Fax: +49 (0) 89 2 72 64 – 189
E-Mail: martin.reim@finanzenverlag.de

 

Unternehmen

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80335 München

Internet: www.finanzen.net

 

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