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Neverending Story – Beitragssteigerungen in der PKV

09.03.2016

BdV mahnt zum Umdenken bei der Prämienkalkulation Viele privat Krankenversicherte erhalten in diesen Tagen wieder einmal eine Hiobsbotschaft ihres Versicherers: Die Beiträge werden erhöht – und das um bis zu 30 Prozent. Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) – Deutschlands größter Verbraucherschutzverein, wenn es um private Versicherungen geht – fordert von den privaten Krankenversicherungen, endlich das Problem bei den Hörnern zu packen:

„Versicherte sind entsetzt, fragen sich, wie sie die Beiträge noch bezahlen sollen und fürchten um ihren Versicherungsschutz“, geht Axel Kleinlein, Vorstandssprecher des BdV mit der Versicherungswirtschaft ins Gericht. Der BdV sieht noch kein Ende der Beitragssteigerung und fordert daher ein Umdenken der Unternehmen in puncto Prämienberechnung. „Inflation und der medizinische Fortschritt müssen von vornherein in die Prämie einkalkuliert werden.“

Steigende Kosten im Gesundheitssystem sowie ein erhöhtes Schadenaufkommen im Bestand führen dazu, dass die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung stetig steigen. Erhöhungen zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr sind ganz normal. „Das Problem spitzt sich in den kommenden Jahren aber zu, weil die Versicherer dann noch zusätzlich mehr Geld fordern. Der Grund: Sie haben bisher mit zu hohen Zinsen kalkuliert“, erläutert Kleinlein.

Wehren können sich bereits privat Versicherte gegen solche Erhöhungen nicht. Sie sind den Unternehmensentscheidungen ausgeliefert. Ihnen bleibt dann nur der Tarifwechsel innerhalb des Unternehmens. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn Beitragsreduzierung durch Tarifwechsel bedeutet meist auch eine Kürzung der Leistung!

Um extreme Beitragssprünge zu vermeiden und damit auch die Bezahlbarkeit der Prämie im Alter zu garantieren, ist es nach Ansicht des BdV zwingend erforderlich, dass in die Prämie von vornherein die Inflation und der medizinische Fortschritt einkalkuliert wird. „Dies führt zwar zu höheren Einstiegsprämien, aber der Verbraucher muss dann nur mit moderat steigenden und kalkulierbaren Prämien rechnen“, erläutert Kleinlein, weist aber darauf hin, dass auch bei einer durchschnittlichen Steigerung von 3 Prozent ein 35-jähriger Mann mit derzeitigem PKV-Beitrag von 350 Euro im Monat mit 67 dann bei 900 Euro landet. „Ob das dann noch ein bezahlbarer Beitrag ist, ist sicherlich mehr als fraglich.“

Die Wissenschaftstagung des Bund der Versicherten e. V. am 20. und 21. April in Berlin greift auch die momentane Diskussion um die Beitragserhöhung in der Privaten Krankenversicherung auf. Das Thema der Veranstaltung lautet „Finanzierung und Dualität in der Krankenversicherung: für die Zukunft gerüstet?“. Melden Sie sich jetzt an.

 

 

Pressekontakt:

Bianca Boss
Telefon: 04193-97100
E-Mail: presse@bundderversicherten.de

 

Unternehmen

Bund der Versicherten e. V.
Postfach 11 53
24547 Henstedt-Ulzburg

Internet: www.bundderversicherten.de

 

Über Bund der Versicherten e. V.

Der Bund der Versicherten e. V. (BdV) wurde 1982 gegründet und ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern die einzige Organisation in Deutschland und Europa, die sich ausschließlich und unabhängig für die Rechte der Versicherten einsetzt. Somit ist er ein wichtiges politisches Gegengewicht zur Versicherungslobby. Mit Musterprozessen gegen Versicherer setzt der BdV die Rechte der Verbraucher durch. Bundesministerien und Bundestag schätzen den Rat des BdV. Er ist präsent in Fernsehen, Radio, Print- und Online-Medien. Seine Mitglieder berät der BdV individuell und umfassend in allen Fragen rund um private Versicherungen. Cleverer Versicherungsschutz steht den BdV-Mitgliedern durch exklusive Rahmenverträge u. a. im Bereich der Privathaftpflicht- und Hausratversicherung zur Verfügung.

 

Kommentare

k.berndt@web.de
vor 9 Monate

Als ich im Jahre 1990 in der PKV angefangen habe, hatte ein gewisser Herr Mayer (auch Versicherungs-Meyer genannt) auch versucht die Private Krankenversicherung in ihrem System schlecht zu reden.
Übrigens: damals war der Höchstbeitrag der GKV 591,00 DM heute liegt dieser bei 764,87 Euro, ich glaube da erübrigt sich die Kritik an der PKV.

 

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